Diesen Pössl-Händler unbedingt vermeiden, es gibt noch genug andere.
Bei der geringsten Ungereimtheit ist man verlassen und verloren und wird nur über den Tisch gezogen. Für den Sachverhalt muss ich etwas ausholen, wer nicht weiterlesen will, sollte einfach nur die obenstehenden Zeilen zur Kenntnis nehmen, und zur Vermeidung übler Erfahrungen von diesem Händler Abstand nehmen. Zu all dem, was ich gleich schildern werde, muss gesagt werden, dass das, was hier abgelaufen ist, nicht das Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter ist, sondern von der Firmenleitung gedeckt ist.
Wir haben auf dem Caravan Salon in Düsseldorf einen Summit Shine 640 bestellt 2024er Modell wegen dem versprochenem Auslieferungstermin im Februar 2025.
Aus persönlichen Gründen mussten wir das Fahrzeug leider verkaufen. Ein Rücktritt vom Kaufvertrag wurde verweigert (soweit normal und verständlich). Auch die Reduzierung der diversen Extras, die nicht im Pössl-Werk, sondern beim Händler zusätzlich installiert werden, wurde kategorisch abgelehnt (200 Ah Li-Batterien, Solar, Luftfederung, …). Das hätte unseren Verkauf extrem erleichtert, weil ein Käufer diese Nachrüstung dann gemäß seinen eigenen Vorstellungen und Präferenzen hätte gestalten können.
Wir waren deshalb gezwungen, das Fahrzeug nicht zu unserem Kaufpreis mit Messerabatt anzubieten, sondern zu einem zusätzlich um 3500€ reduzierten Preis, zu dem sich dann glücklicherweise ein Käufer gefunden hat.
Das Fahrzeug war Ende April endlich abholbereit, wobei wir aber nicht einmal darüber informiert wurden, sondern erst auf Nachfrage davon erfahren haben. Unser Käufer hat sich das Fahrzeug dann angesehen und musste dabei leider feststellen, dass das falsche Fahrzeug geliefert wurde, kein Shine 640, sondern ein Shine 640R, den er so nicht haben will. Hätte uns Dörr über diesen Fehler informiert, wären wir vom Kaufvertrag zurückgetreten, und unser Verkauf mit Verlust, der erst Mitte April erfolgte, wäre gar nicht nötig gewesen. Doch so sind wir an den Kaufvertrag mit unserem Käufer gebunden.
Dörr kann das bestellte Fahrzeug nicht mehr anbieten, sondern hat stattdessen ein Angebot unterbreitet, ein 2026er Modell mit 140 PS-Motor (statt der bestellten, aber nicht mehr lieferbaren, 165Ps-Variante großzügigerweise zum gleichen Preis anzubieten, Liefertermin angeblich in Q4/2025, realistisch im Frühjahr 2026, also mit einem Jahr Verspätung. Stattdessen die 180PS Motorisierung anzubieten, wurde von Dörr abgelehnt und ein Preisnachlass für den schwächeren Motor bedurfte mühsamer Verhandlungen und wurde von Dörr ebenso als großzügiges Zugeständnis verkauft, wie auch die Selbstverständlichkeit, dass der Messerabatt natürlich weiterhin gilt. Jegliche Kompensation für meine Verkaufsverluste, für die Dörr unstrittig verantwortlich ist, wurde kategorisch abgelehnt.
Und nun das dicke Ende: Im Zuge der Erstellung des neuen Kaufvertrags mit meinem Käufer, wurde ich gezwungen, auf alle meine Ansprüche zu verzichten, wohl wissend, dass ich durch den Kaufvertrag mit meinem Käufer gebunden bin, und mir keine andere Option bleibt, als zu unterschreiben, wenn ich nicht ein zweites Problem generieren will. Ein klarer Fall von Erpressung, was ich strafrechtlich prüfen lassen werde.