Reisemobile Dörr
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Augen auf beim Gebrauchtwagenkauf!
Augen auf beim Gebrauchtwagenkauf! Wir wollten uns nach einigen Jahren einen „neuen“ Gebrauchten zulegen und haben uns entschlossen, dieses Mal zu einem Wohnmobilhändler zu gehen. Die Wahl fiel auf Wohnmobile Dörr in Bliesen, wo wir ein Wohnmobil fanden, welches unseren Vorlieben zu einem akzeptablen Preis entsprach und machten Samstags einen Besichtigungstermin aus. Nachdem der Kaufvertrag abgeschlossen war, wollten wir uns das Auto noch einmal genauer ansehen und auch einige Maße nehmen, da einiges an Zubehör ja passend erworben werden muss. Wie andere hier schon beschrieben haben, ist es so gut wie unmöglich den Ansprechpartner vom Verkauf zu erreichen. Von der Zentrale hört man dann nur, der hat das Telefon umgestellt und man bittet dann um einen Rückruf – der bleibt aber grundsätzlich aus! Also schreibt man eine E-Mail, da hat man dann eher Glück auch eine Antwort zu bekommen. Also per Mail angefragt, ob wir uns das Auto nochmals ansehen könnten, das wurde uns per Mail aus organisatorischen und Standortgründen verweigert. Meines Wissens gibt es zwar diverse Standorte in Deutschland, aber in Bliesen ist alles kompakt zusammen. Da liegt die Vermutung nahe, dass da die nötige Zeit für die Kunden fehlt? Nun gut, es kam am 13.11.24 zur Abholung und das Auto war aufbereitet und alles sah schon einmal vernünftig aus.Wir wurden auf eine fehlende Batterie in einem Schlüssel aufmerksam gemacht und im Service könnte man mir ja eine einbauen. - Dort waren aber keine Batterien vorrätig. Als Käufer sollte man ja auch davon ausgehen können, dass ein Gebrauchtwagen bei einem Händler einer Qualitätskontrolle unterliegen, davon kann man bei der Fa. Dörr wohl nicht ausgehen. Wie sich dann beim Schlüsseldienst herausstellte, gibt es keine Batterie in dem Ford-Schlüssel, er muss nachprogrammiert werden. Sollte ein Verkäufer eigentlich wissen.:-( Am nächsten Tag haben wir es dann zu CARA-CARE zur Keramik-Versiegelung gebracht und da haben wir schon einmal ein Wohnmobil versiegeln lassen. - Während der Aufarbeitung rief mich der Inhaber der CARA-CARE an: Wir haben da ein Problem – mit dem Wohnmobil wurde wohl unter etwas stabiles druntergefahren und er schicke mir Fotos von den deutliche Kratzern im Dachbereich, kurz danach das nächste Problem, an der Dachhaube gab es ein Problem mit der Eindichtung der Scheibe. Zu allem bekam ich dann gleich die Foto- bzw. Videodokumentation, die ich dann an den Verkäufer weitergeleitet habe. - Antwort: Bei Gebrauchtfahrzeugen ist mit Gebrauchsspuren zu rechnen! Ich wurde an den Service der Fa. Dörr weitergeleitet. Und habe auch dorthin die Fotos und das Video weitergeleitet, aber zunächst keine Reaktion. Am kommenden Tag haben wir das Wohnmobil nach der Versiegelung abgeholt und wollten es nach Hause bringen – nach ein paar Kilometern löste sich dann die obere Scheibe der Dachhaube und flog meiner Frau, die mir folgte direkt vor den PKW – nach Bliesen war es nicht weit und wir waren noch vor Feierabend da um das Malheur vorzustellen. Selbst für eine notdürftige Reparatur der Dachhaube war keine Zeit, aber einer der Serviceleiter meinte, dass ja noch eine Scheibe in der Haube ist, das dürfte wohl dicht sein. Die Dachluke sollte bestellt werden und auch eine Reparatur der Dachkratzer sei möglich. Bis auf die tiefen Kratzer im Dachbereich, die in dem Einschreiben auch aufgeführt waren, wurden dann auch alle Schäden behoben, nur zur Programmierung des Schlüssels musste ich noch zu einem Ford-Vertragshändler. Im Service wurde uns dann zu den Schmarren gesagt, dass es abgestimmt werden müsse, wie dort eine Reparatur ausgeführt werden soll. Vom Serviceleiter bekam ich dann per Mail eine Antwort, dass solche „Gebrauchsspuren“ im Rahmen der Nacherfüllung nicht erledigt werden, aber wir können es gern auf eigene Kosten reparieren lassen. - Aber da verzichte ich auf die Unterstützung der Fa. Dörr. Wir haben uns dann noch einmal mit dieser Angelegenheit per Einschreiben an den Geschäftsführer gewandt, der uns dieses Mal per Mail antwortete: „Er könne uns wohl verstehen, aber er muss sich der Argumentation seiner Mitarbeiter anschließen!“ Es mag ja durchaus sein, dass diese negative Erfahrung ein Einzelfall ist, aber wir wurden im reinsten Sinne des Wortes im Regen stehen gelassen und wir hoffen, dass das Qualitätsmanagement hier einmal sinnvolle Schlüsse zieht und kundenfreundliche Ablaufpläne organisiert. Ein Tipp für jeden, der Ärger vermeiden möchte, behaltet die E-Mails, Fotos, Videos usw. , so habt ihr immer einen Nachweis, wie alles so läuft.