Reisemobile Dörr
Read all reviews for Reisemobile Dörr →
Ich rate zur Vorsicht und kauf woanders
So, da der "Vorgang" für mich nun erst einmal abgeschlossen ist und die Reparaturrechnung, der Schadensersatz sowie die Anwaltskosten Dörr in Rechnung gestellt werden (und es mir ehrlich gesagt egal ist, ob sie sofort zahlen oder ob ich das Ganze noch vor Gericht bringen muss), möchte ich nun mein "Erlebnis" mit Dörr hier festhalten. Ende Februar wurde mir mein Neufahrzeug ausgeliefert. Am Tag der Übergabe wurde mir das Fahrzeug zwar vorgeführt – allerdings ohne "fließend" Wasser. Es wurde lediglich erklärt, wie man die Anlage benutzt. Mir und meiner Frau wurde jedoch nicht gezeigt, dass sie auch tatsächlich funktioniert. Uniwssend, wie ich war – es war mein erster Kauf eines Reisemobils – habe ich nicht darauf bestanden, dass die Wasseranlage befüllt und getestet wird. Bei der Übergabe fiel außerdem auf, dass die Markise nicht korrekt installiert war. Der Verkäufer holte daraufhin jemanden aus der Werkstatt zur Korrektur. Die Person, die erschien, war extrem genervt und unfreundlich: "Was er denn extra dafür kommen müsse." – Der erste miese Eindruck. Ich fuhr das Fahrzeug nach Hause und testete direkt am nächsten Morgen die Wasseranlage. Und es kam schlimmer als gedacht: Sowohl am Wasserhahn im Küchenblock als auch im Bad spritzte das Wasser an allen Ecken und Enden heraus. Den Duschkopf konnte ich gar nicht testen, da dort wegen des Druckverlusts offenbar überhaupt kein Wasser ankam. Dies waren durch den vom Händler oder durch den Herstellertest verursachte Frostschäden. Die haben einfach das Wasser nicht richtig abgelassen, dadurch sind die Wasserhähne geplatzt ebenso war die Kartusche vom Duschkopf beschädigt (das konnten wir erst später feststellen als wir in einer anderen Werkstatt waren zur Reparatur). Diese Mängel habe ich sofort gemeldet – weniger als 24 Stunden nach Abholung! Am darauffolgenden Montag meldete sich jemand aus der Werkstatt und bot mir an, drei Wochen später vorbeizukommen, um sich den Schaden meines Neufahrzeugs mal anzusehen. Was blieb mir anderes übrig? Als ich dann drei Wochen später in der Werkstatt war, wurde das Problem nicht wirklich überprüft. Es war lediglich jemand da, der meinte: "Jo, das melden wir als Garantiefall an Pössl – keine Ahnung, wann das repariert werden kann." Ich gab dort bereits an, das ich das nicht akzeptiere und eine sofortige Instandsetzung über die gesetzliche Gewährleistung des Händlers verlange. Wohlgemerkt: Wir sprechen hier von einem Neufahrzeug. Dieses hat bei Übergabe mängelfrei zu sein, und der Händler ist verpflichtet, seiner Gewährleistung nachzukommen. Ich hörte danach nichts mehr. Also setzte ich schriftlich eine Frist zur Instandsetzung – per E-Mail an mehrere Verantwortliche (unter anderem an den Geschäftsführer Tobias Dörr) und vor allem per Einschreiben mit Rückschein (die Empfangsbestätigung liegt meinem Anwalt vor). Keine Reaktion. Nachdem die Frist verstrichen war (mittlerweile stand das NEU-Fahrzeug schon zwei Monate ungenutzt bei mir im Hof), übergab ich den Vorgang an meinen Anwalt. Dieser schrieb Dörr ebenfalls an und setzte erneut eine Frist zur Instandsetzung. Daraufhin meldete sich Marco Sachs von der Serviceleitung. Behauptung: Man habe keinerlei Schreiben oder Informationen von mir erhalten (Einschreiben, E-Mails, Termin vor Ort...?!) Behauptung: Wir hätten über Nacht den Küchenwasserhahn selbst beschädigt – die Reparatur würde verweigert. Zum Badwasserhahn hieß es, sie hätten frühestens Termine im Juni (zur Erinnerung: Kauf war im Februar, Mängel ab Tag 1). Diese ganzen Spielchen – so unglaublich sie auch sind – habe ich nun nicht weiter mitgemacht. Da alle Fristen verstrichen sind, habe ich das Fahrzeug auf meine Kosten reparieren lassen. Die Reparaturrechnung, die Anwaltskosten sowie der nachweisliche Schadensersatz für einen nicht möglichen Urlaub mit dem Fahrzeug wurden Dörr in Rechnung gestellt. Liebe Firma Dörr, ein furchtbares Kundenerlebnis. VIELEN DANK dafür (nicht). Euer Verhalten ist nicht nur unseriös, sondern auch Dumm, Reptutationsverlust und die Kosten des gesamten Vorgangs.