Sind am 10.4. von Las Vegas nach Frankfurt geflogen. Nachdem wir einige Zeit im Flugzeug verbracht haben und die Abflugzeit schon vorbei war, wurden wir vom Kapitän informiert, dass aufgrund der Hitze in Vegas ungünstige Winde entstanden sind und wir deshalb keinen Auftrieb hätten weil wir zu schwer wären. Deshalb müssten nun unsere Koffer wieder ausgeladen werden. Nach ueber einer Stunde konnten wir endlich starten.
Im Flieger stellte sich in der Zwischenzeit heraus, dass verschiedene Plätze doppelt besetzt waren. Die junge Flugbegleitung war hilflos überfordert und versuchte im ganzen Flugzeug nach freien Plätzen zu suchen. Das Personal war von freundlich und kompetent weit entfernt.
Die Klimaanlage konnte man nicht regulieren, und so bliess die ganzen 11 Stunden ein eisiger Wind durchs Flugzeug. Da wir einen Nachtflug hatten, verabschiedete sich auch die Crew irgendwann. Witzig war, dass der Schlüssel zur Crewtuer unter dem Sitz der Flugbegleiterin war: das sah so aus, Flugbegleiter kniete vor dem Sitz, holte den Schlüssel, sperrte auf, legte Schlüssel zurück und verschwand. Das ganze spielte sich während der Nacht bestimmt 15-20 mal ab, da jeder, der wieder aus dem Raum kam, sich wieder vor den Sitz kniete, Schlüssel holte, Tür abschloss und Schlüssel wieder in das versteck.
Waren heilfroh, als es hell wurde und freuten uns auf einen Kaffee
Der kam mit der merkwürdigen Lunchbox eine Stunde vor der Landung. War froh, dass wir noch am Flughafen Wasser gekauft hatten.
Nächste Überraschung am Gepäckband, 10 Koffer und dann war Ende.
Alles stürmte zum Schalter für verlorenes Gepäck und man hätte meinen können, dass die Dame dort vorab informiert wurde. Denkste!! Erste Frage von ihr : wie können 300 Koffer verloren gehen.
Anstatt behilflich zu sein verwies sie auf den QR Code, obwohl es erstens keinen Empfang gab und nicht jeder diesen nutzen konnte. Da es ein offener Schalter war, standen die Leute um sie herum. In unfreundlichen Ton versuchte sie die Leute vor den Schalter zu schicken, und als das nicht sofort gelang, drohte sie den Schalter zu schließen und die Polizei zu rufen.
Der erste Koffer kam nach 4 Tagen mit einem Auto eines Malerbetriebs (total schmutzig von innen), der 2 Koffer nach 6 Tagen mit GPS.
Was ich daraus gelernt habe: nie wieder Discover.
Anmerkung: Durch die "sibirische" Kälte im Flugzeug und die fehlenden Jacken, die im Koffer waren, liegen wir mit einer starken Erkältung seit einer Woche im Bett