Unsere Erfahrungen mit Discover Airline von FRA nach Mombasa und zurück:
1. Es gab ein Kissen und eine Decke (ob das 2024 noch erwähnt werden muss weiß ich nicht, laut den Foren scheint das aber ein Problem zu sein).
Kopfhörer gab es nur auf Anfrage, wenn man Glück hatte. Eine Nebensitzerin hatte lange auf einen warten müssen, als sie ihn hatte wurde festgestellt,
dass ihr Display defekt war - es gab nur eine Entschuldigung - eine Lösung nicht! Also 9h ohne Entertainment.
2. Ich hatte an ein kleines Bierchen gedacht, um schneller in den Schlaf zu sinken.
Der Steward öffnete daraufhin seine Schublade am Wagen und da kullerte 1 (!) Büchse Becks für gefühlt 150 Männer im Flieger hin und her.
Ob die nun warm, oder total geschüttelt war und beim Öffnen entsprechend explodiert wäre ... ich lehnte dankend ab.
3. Die große Enttäuschung kam mit dem Essen - so etwas habe ich noch nie vorgesetzt bekommen, aber kann man ja auch ablehnen.
Oder doch nicht, denn man ist ja auf einem Langstreckenflug? Es ist ungewöhnlich, dass man auf so einem langen Flug so einen Fraß
angeboten bekommt. Früher bekam man ein Essen, nicht nur einen ungenießbaren Snack - pure Frechheit sowas!
4. Einen Tag vor dem Rückflug wollten wir online einchecken, aber die Discover App meldete uns, dass es aufgrund eines technischen
Problems nicht funktioniert (was man als user auch immer mit dieser Meldung anfängt ?!?).
Wir haben es dann über die Lufthansa App probiert, aber auch diese meldete, dass es aus technischen Gründen nicht
möglich sei. Nach 2h gaben wir auf (übrigens 2h Urlaub, die wir hier in Discover fehlinvestieren mussten).
5. Uns fiel allerdings auf, dass scheinbar ständig immer mehr Plätze mit größerer Beinfreiheit für $ 94,-/ pro Person eingetragen wurden.
Unsere Vermutung ist, dass hier die "normalen Plätze" enger zusammengeschoben wurden, um mehr "teurere Plätze" zu verkaufen.
6. Beim Check in am Flughafen war 1 (!) Mitarbeiter von Discover für alle Passagiere vorgesehen.
Als ob das nicht schlimm genug wäre, er hatte offenbar die Order Gäste mit "besseren Sitzen" bevorzugt zu behandeln und
so standen Familien mit Kindern und älteren Leuten eine 3/4h in der Schlange daneben und schauten den anderen bei Einchecken zu.
Profitgier ok, aber das geht so einfach nicht.
7. Im Flieger selbst wurde uns sehr schnell bewusst, warum wir eine Beinfreiheit hatten, die wir so noch nie erlebt haben.
9h mussten wir nun mit einem Platz von ca. 10 cm Freiraum für die Füße klarkommen. Zu erwähnen finden wir hier, dass Tiere auf
Transporten Vorgaben für ihr Platzangebot haben. Das wünschen wir uns in Zukunft auch für Menschen bei Discover !!!
8. Das Problem Verpflegung sollte sich aus dem Hinflug wiederholen - einfach eine Frechheit, was man angeboten bekommt.
9. Den Wunsch einen Becher Wasser zu bekommen löst man indem man per Display einen Ruf an das Kabinenpersonal sendet.
Wenn die Reaktion dann (2x) ca. 30 Minuten dauert ist das für Wasser vielleicht noch ok, aber was ist, wenn man einen Notfall hat???
Der stirbt sicher in 30 min hier bitte einmal Hirn einschalten - zumindest versuchen an Discover !!!
10. Die Frage nach einem Kaffee wurde so beantwortet: "Sie haben ja geschlafen, als wir durchgegangen sind.
Sie können sich aber gern hinten einen holen. Natürlich kann man sich auch alles selbst holen und man ist ja wirklich nicht
ausgelastet auf dem Flug. Aber wozu braucht man dann noch Flugbegleiter, die in unserem Fall nur nett Lächeln konnten, aber keinesfalls
lösungsorientiert warden. Zusatzinfo: Als wir dann hinter gingen, um einen Saft, oder Kaffee zu bekommen kam die Aussage:
"Der Kaffee ist alle, da hätten sie eher kommen müssen." Wow nun reicht es !!!
Hier die klare Empfehlung unsererseits:
Nich alles kann man Weglächeln, manchmal muss man auch handeln, oder seinen Job machen!
Eine Flugbegleiterin sagte tatsächlich zu einer anderen:
"Es ist unglaublich wie sich die Passagiere auf diesem Flug beschweren, so einen schlimmen Flug hatten wir schon lange nicht mehr."
Und nun ein Tipp von Kunden an die Flugbegleiter - macht einfach euren Job und leistet erst einmal, bevor ihr an Streik denkt.