Eventim
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Rückerstattung bei Absage katastrophal...
Nach sehr vielen Jahren mal wieder Tickets bei Eventim bestellt, nach durchgehend guten Erfahrungen von früher. Erfahrung heute ist eine Katastrophe, jedenfalls was die Rückabwicklung bei Veranstaltungsausfall angeht. Der eigentl. Rückgabeprozess ist noch soweit okay: Formular ausfüllen und zusammen mit den Karten einsenden. Damit sie auch angekommen, macht man das per Einschreiben, was man selbst bezahlen muss (ist hinnehmbar). Nach schon kurzer Zeit (angesagt waren zunächst 3 Wochen) kam eine Rückerstattung. Soweit auch positiv. Nur: Die Rückerstattung waren gerade mal rd. 80% der gezahlten Kosten (nicht mal der eigentl. Kartenpreis), von Gebühren und Versandkosten ganz zu schweigen. Das scheint bei Eventim Standard zu sein, da es eine Sammelklage der Verbraucherzentrale gab, welchen solcher Dinge, die Eventim im Winter 2022 vor dem OLG München "nicht gewonnen" hat. Offensichtlich machen sie aber so weiter. Nach Beschwerde (natürlich wieder per Einschreiben auf eigene Kosten) wurde dann noch der Rest, abgesehen von 5,90 EUR Versandkosten, erstattet. Warum muss man sich erst förmlich beschweren, um zu seinem Recht zu kommen (und selbst dann nicht zu 100%)? Eventim spekuliert hier offenbar darauf, dass man sich wegen "ein paar Euro" keinen Stress machen will. Für manchen sind aber 20,00, 30,00, 40,00 ... EUR viel Geld. Zumal wenn man nichts dafür bekommt. Für mich war es das bei Eventim, falls es Karten für die Veranstaltung zu der ich will, auch anderweitig zu kaufen gibt. Und wenn nicht, werde ich trotzdem nicht mehr Eventim bestellen, wenn eine Absage der Veranstaltung (z.B., wie es bei mir wohl der Fall war, wegen zu wenig verkaufter Karten für den Veranstaltungsort) nicht ganz unrealistisch ist.