Dampfdorado
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Keine Reklamation möglich - unehrliche Reklamationspraxis
Nachdem mein Ladegerät nach ca 1,5 Jahren den Geist aufgegeben hat wollte ich es einschicken (24 Monate Gewährleistung). Als Kunde der nahezu sämtliche Aromen und Basen dort kauft hoffte ich auf eine faire Behandlung. Üblicherweise reicht es für eine Reklamation im Rahmen der Gewährleistung als Nachweis aus, wenn das Gerät von außen einwandfrei ist, weil dann angenommen werden kann, dass der Schaden auf einen Mangel in der Konstruktion zurück zu führen ist. Bei jedem großen Elektronikgeschäft würde man das Gerät einschicken, ausschließen das es sich bspw. um einen Wasserschaden handelt und dann ggf. ersetzen oder reparieren. Nicht so bei Dampfdorado. Hier heißt es nach 6 Monaten "Pech gehabt". Nachdem ich zunächst im Austausch mit einem Mitarbeiter stand habe ich um die Übermittlung an einen Vorgesetzten gebeten. Einer der beiden Geschäftsführer (Max Penth) schrieb mir dann genau das gleiche. Ich habe, noch viel ausführlicher als hier, die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschildert und sogar Links zu dem Gewährleistungs-Guide einer Anwaltskanzlei bereitgestellt. Geändert hat das nichts. Das sind unehrliche Geschäftspraxen auf Kosten der Kunden. Kauft lieber wo anders. Ich werde so viel ich kann im lokalen Einzelhandel kaufen und wenn das Geld knapp ist direkt in China bei Gearbest bestellen. Edit: Nachdem ich gerade noch andere Rezensionen gelesen habe hier noch ein Nachtrag: Das Dampfdorado-Team kann sich die Standard-Antwort sparen. Ein einfacher Blick auf die Seite von 'Stiftung Warentest' genügt schon, die Aussagen von Dampfdorado als unehrlich zu demaskieren: "Mit dieser Beweislastumkehr versuchen einige Händler jedoch, sich vor der Gewährleistung zu drücken. Dabei ist die Beweisführung für Kunden oft ganz einfach. Vor allem bei Bauteilen im Gehäuseinneren, an die der Kunde gar nicht herankommt, ist der Fall eindeutig. Susan Haustein zum Beispiel hätte ihr Notebook schon kräftig in die Ecke pfeffern müssen, um dem Mainboard einen solchen Schlag zu verpassen, dass es abstürzt – und der Crash hätte auch Gehäuse und Display beschädigt. In schwierigen Fällen aber bleibt nur ein Gutachten. Da sollten Sie vorher bei der Verbraucherzentrale Rat holen." Quelle: www. test de/Kaufen-und-Reklamieren-So-setzen-Sie-Ihre-Rechte-durch-1410602-2410602/ Und ich bin übrigens Fachwirt für Vertrieb im Einzelhandel, habe mehr als 10 Jahre Erfahrung in diversen Geschäften und bin kein kleiner doofer Kunde, der die gesetzlichen Regelungen bloß falsch versteht. Edit2: ist klar, Dampfdorado kennt sich besser aus als 'Stiftung Warentest'... Edit 3: Hier noch Informationen von einer Anwaltskanzlei. Aber Dampfdorado kennt sich sicher auch besser aus als Anwälte, weil sie Mitarbeiter haben die über Berufserfahrung verfügen: So schwierig sich das anhört ist es nicht, denn in den meisten Fällen ist ein solcher Beweis sehr einfach möglich: Liegt der Fehler beispielsweise im Inneren eines Laptops oder ist das Display plötzlich schwarz, so muss es ein Fehler des Produktes sein, denn der Kunde kommt in der Regel nicht an die inneren Bauteile eines Elektronikgerätes heran. Bei den meisten Produktfehlern ist es daher sehr leicht zu erkennen ob der Fehler vom Kunden verursacht wurde oder im Gerät von vornherein angelegt war. Quelle: www.kanzlei-hollweck de/ratgeber/reklamation-und-umtausch/ Und dahingehend, dass Dampfdorado die Preise erhöhen müsste noch folgendes von der gleichen Kanzlei: "Bereite ich dem Händler einen Schaden wenn ich ein Produkt bei ihm reklamiere? Nein. Selbst wenn Ihnen der Verkäufer anderes erzählt, er selbst hat durch die Reklamation und Pflicht zur Gewährleistung keinen finanziellen Schaden. Er bekommt alles vom Hersteller des Produktes im Rahmen des „Regresses“ (Rückgriffsrecht) ersetzt. Er hat lediglich etwas Aufwand und Papierkram. Lassen Sie sich nicht mit dem falschen Hinweis des Verkäufers abspeisen, dass er sich eine solche Reklamation nicht leisten kann, weil ansonsten sein Geschäft pleite geht. Das ist vollkommen falsch, denn der Hersteller ist gesetzlich dazu verpflichtet, den finanziellen Aufwand des Verkäufers zu ersetzen." Da kommt aber sicher auch nur wieder eine falsche Behauptung von DD. Ich denke meine Rezension ist ausführlich genug, dass sich jeder ein gut informiertes Bild machen kann. So langsam wird mir das auch zu blöd :)