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Problemlösungen nur für Selbstdenker
Problemlösungen nur für Selbstdenker Unser Langstreckenflug von MCO nach FFM Beginnen wir erstmal mit dem Positiven. Das Unterhaltungsprogramm (Auswahl von Filmen, Musik usw.) war in Ordnung, das Essen war auch für „Flugzeugverhältnisse“ relativ gut. Außerdem war eine große Auswahl von Getränken vorhanden. Schilderung unserer Probleme: Mein Vater der neben mir Platz genommen hat, hatte eigentlich extra Beinfreiheit gebucht davon war fast nichts zu bemerken. Der Sitz meiner Mutter hat gewackelt, was sie aber eigentlich nicht gestört hat. Der „Schaukelstuhleffekt“ hat zur Beruhigung beigetragen. UNSER EIGENTLICHES HAUPTPROBLEM!!! Im ersten drittel der Flugzeit, klappte ein Teil der Kabinenverkleidung nach innen, sodass man tief in den Rumpf der Maschine schauen konnte. Die Flugbegleiterin versicherte es, dass sie sich darum kümmert, doch leider hat sie nicht gesagt wann… Nach 90 Minuten fragte meine Mutter nochmal nach und die Flugbegleiterin antwortete, dass das in Frankfurt von einem Techniker repariert werden muss. Da das entstandene Loch so groß war, dass locker ein paar Schuhe oder unsere Tasche darin verschwinden konnte, fragten wir nach ein oder zwei Kissen, die wir davor klemmen könnten – oder ein Tablett, oder nach etwas Klebeband. Die Flugbegleiterin antwortete (und das fand ich sehr humorvoll und mutig ;o)) „ Ja aber da fällt doch dann das Kissen oder Tablett eventuell rein“! Genau, besser ein paar Schuhe oder Taschen von uns, als 2 hochwertige Discover Kissen!!!! Meine Mutter hat dann ein Band von einer Verpackung zweckentfremdet und die Klappe der Verkleidung nach oben gebunden. Schwupdiwups stand die Flugbegleiterin mit zwei Kissen neben ihr und ermahnte sie, dass ihr das nicht Recht ist – was meiner Mutter ziemlich egal war und das hat sie ihr auch genau so gesagt. Ich dachte eigentlich immer, dass das Flugpersonal zur Lösung von Problematiken in der Luft geschult sind…