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Martyrium nach Postfachsperre
Ich bin seit ca. 2008 gmx-Kunde. Aufgrund eines Hackingangriffes auf meine Social-Media-Accounts wurde ich aus GMX augesperrt mit dem Sicherheitshinweis, ich solle mich über die GMX-App verifizieren. Der Grund für die Sperre wurde nicht dargelegt. Da ich die App nicht nutze, kann ich mich auch nicht verifizieren, eine nachträgliche Installation der App ist zwar möglich, aber nutzlos. AutoIdent-Verfahren funktionert auch nicht, weil der im Account hinterlegte Nachname "S." nicht als Name akzeptiert wird. Der nur über einen Chatt erreichbare GMX-Support ist absolut unkooperativ und verweist in standardisierten Sätzen auf die oben beschriebenen Varianten. Auch mein Angebot, einen Ausweis, eine Unterschriftenprobe etc. zu übermitteln, wird wieder mit oben beschriebenen Standardsätzen quittiert. Das bedeutet: Obwohl das gmx-Posfach nur gesperrt und nicht gehackt wurde und ich meine Zugangsdaten inkl. Passwort weiß, wird mir keine alternative Möglichkeit zur Freischaltung geboten. Mein Tipp: Wendet euch an den Konsumentenschutz eures Landes. Ich habe bereits eine Beschwerde eingereicht und bin guter Dinge, auch wenn es seine Zeit dauern wird. Googelt mal den Wortlaut "GMX-Postfach gesperrt VKI". Da findet ihr dann vom österr. Konsumentenschutz einen interessanten Beitrag bezüglich GMX. UPDATE: Nachfolgende Erfahrung soll all jenen Hoffnung geben, die sich auch verzweifelt um eine Freischaltung bemühen. Über den Österreichischen Konsumentenschutz konnte ich nach fast vier wöchiger Sperre eine Freischaltung erwirken. Der administrative Aufwand war aber enorm (Reisepass, Unterschriftenvergleiche, etc.) und die dadurch bekanntgegebenen personenbezogenen persönlichen Daten sind höchst sensibel. Durch diese extrem lange Sperre konnte ich meine gehackten Social-Media-Accounts nur mehr teilweise rückerobern. Falls ihr eine Mailadresse vom Support benötigt: beschwerdeteam[at]info.gmx.net