Irre Levant

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NE

Netto Marken-Discount

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Warum nicht gleich gänzlich ohne Personal? Am besten auch ohne Kunden!

Es gibt bei uns in Witten zwei Netto Märkte und an zwei weiteren in Dortmund komme ich auf dem Weg zur Arbeit vorbei. Ich habe es wirklich noch nie erlebt, dass mehr als eine Kasse geöffnet ist, egal zu welcher Uhrzeit. Es stehen nicht selten 10 bis 15 Kunden an. Seit Netto diese dämlichen SB-Kassen eingeführt hat, ist die jeweilige Schicht gnadenlos unterbesetzt. Man spart sich ganz offensichtlich die Kosten für das Personal. Man braucht sich dann nur nicht wundern, wenn die Kunden sich aus Trotz nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen, indem sie nicht alle Artikel scannen. Ich selbst mache das zwar nicht, habe es aber schon mehrmals beobachtet. In anderen Läden steht ein Mitarbeiter an den SB-KAssen und kontrolliert die Kunden. Dann soll derjenige sich verdammt nochmal direkt hinsetzen und kassieren, sowas ist unmöglich!!! Ich werde nicht dafür bezahlt, dass ich die Arbeit selbst mache! Man kann nicht mit Bargeld bezahlen, was bei vielen anderen SB-Kassen aber geht (siehe z. B. Hieber). Für die SB-Kassen wurden die meisten normalen Kassen schlichtweg entfernt. Es ist also gar nicht mehr vorgesehen, dass die Mitarbeiter kassieren. Die SB-Kassen sind häufig defekt, scannen fehlerhaft, erkennen bestimmte Produkte nicht und scannen Artikel gerne auch mehrfach. Wenn man nicht aufpasst, zahlt man viel zu viel, z. B. für ein Sixpack anstatt für eine einzelne Flasche . Man kommt an SB-Kassen auch nicht an Zigaretten, Guthaben, Gutscheine oder ausgeschriebene Mengenrabatte. Selbst für leichten Alkohol braucht man eine Freigabe durch Mitarbeiter die aber - wie gesagt wegen gnadenloser Unterbesetzung - ewig brauchen, bis es bei meinem Einkauf weitergehen kann. Der Großteil der Angestellten, mit denen ich zu tun hatte, spricht leider sehr schlecht deutsch, es gibt immer wieder Verständigungsschwierigkeiten. Produkte sind oft vergriffen und der Laden ist schlecht sortiert. Man sucht sich teils dumm und blöd, gibt auf und stolpert dann zufällig dort darüber, wo man im Leben nicht damit gerechnet hat, dass z. B. Stiftelkäse nicht bei Käse, sondern beim Lachs liegt. Produkte sind häufig vergriffen und kommen nur sehr spärlich zurück in die Regale. Nicht selten habe ich Wurst und Käse gekauft, die nach zwei Tagen im Kühlschrank Schimmel gebildet haben. Verderbliche Lebensmittel werden erst am Tag des Ablaufs des MHD reduziert, undzwar um sage und schreibe 30%! Wow! Nicht zuletzt finde ich es extrem schade, dass die menschliche Interaktion gänzlich ausbleibt. Kunden und Mitarbeiter laufen wortlos aneinander vorbei, jeder macht sein eigenes Ding. Vermutlich wird es bald noch weniger Mitarbeiter in den Läden geben, dann können wir uns mit einer KI im Chat der Netto-App herumschlagen, wenn wir fragen haben. Vielleicht werden Regale dann von Robotern eingeräumt, damit wir komplett auf Angestellte verzichten können, die kosten eh nur Geld, nichts anderes, nicht wahr...?