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"Nach den Sternen greifen" - wie der unregulierte Finanzdienstleister Algosone gezielt sein Profil frisiert - und warum ich das für bedenklich halte
Stellungnahme zur Antwort von Algosone: Selbstverständlich bin ich ein registrierter Nutzer. Ansonsten wäre es mir kaum möglich, Inhalte aus der Algosone App zu sehen, nicht wahr? Und ich weise daraufhin hin, dass ich dem Unternehmen auf dessen Anfrage bereits mehrfach die Mailadresse mitgeteilt habe, unter der ich bei ihnen registriert bin. Im Gegensatz zu Algosone habe ich nichts zu verbergen. Ich finde es zudem bemerkenswert, dass auf die Manipulationshinweise im Bezug auf das Score Profil und die nachweislich missbräuchlichen wiederholten Meldungen mit keiner Silbe eingegangen wird. Was die regulatorische Thematik betrifft, so habe ich dazu in meiner letzten Bewertung bereits ausführlich Stellung bezogen. AO ist herzlich eingeladen, Beweise vorzulegen, dass die von der FAU, bzw, der CNB veröffentlichten Hinweise vom 14. Mai 2025 in Bezug auf ein einjähriges Betätigungsverbot und fehlenden AO-Lizenzen nicht mehr gültig sind. Bei den von mir geposteten Inhalten handelt es sich um sehr einfach für jeden nachprüfbare Informationen. Diese als "nicht authentisch" zu bezeichnen, ist daher ziemlich offensichtlich ein klassisches Scheinargument, um von der eigentlichen Thematik abzulenken. Originalbewertung: Bevor Sie weiter lesen - werfen Sie bitte einen Blick auf die Trustpilot-Statistik von AO („So nutzt dieses Unternehmen Trustpilot“ oben rechts): Ein nachweislich unlizenziertes Finanzunternehmen erzielt dort einen Score von 4,7 Sternen – höher als Trustpilot selbst. Ein Grund dafür liegt in AOs System, Bewertungen zu steuern. In der App werden hohe Belohnungen für positive Bewertungen geboten: • YouTube-Videos: bis zu 2.500 Sterne (≈58 Freetrades) + Bonus bis zu 1 BTC • App Stores: bis zu 150 Sterne (entsprechend 3 Freetrades) für passende Rezensionen • Trustpilot: vage Anreize („Sterne für Bewertungen“) Gemäß Trustpilot Richtlinien grundsätzlich untersagt – und wer in der App negativ bewertet, bekommt schlicht keinen Einladungslink. Ergebnis: keine auffindbaren Bewertungen "auf Einladung" mit weniger als 4 Sternen. Dazu kommt ein gezielter Missbrauch der Meldefunktion: 65 Rezensionen wurden gemeldet, davon 51 Ein-Stern-Bewertungen; über die Hälfte davon war unbegründet. Zwar zahlt AO derzeit offenbar pünktlich aus. Doch durch langfristige Kapitalbindung (2–3 Jahre bei "High-Yield-Plänen") und hohe Strafen bei vorzeitiger Kündigung (bis zu 30 % Kapitalverlust + Gewinnlöschung) wird ein starker Geldzufluss gesichert. Was passiert, wenn dieses Verhältnis kippt, ist völlig offen – Regulierung existiert nicht. Vertrauen sollte man hier nicht den Sternen, sondern lieber eigenen Recherchen.