Michel Lussana

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Interdiscount - Division der Coop Genossenschaft

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Falschbeschrieb / Fehlende Kulanz / Fremdwörter Kunden und dienen (Kundendienst)

Ich hatte mir im vergangenen November auf interdiscount.ch einen Drucker gekauft von hp, welcher nicht ePrint-fähig ist, obwohl es zum Zeitpunkt des Kaufes so in der Produktbeschreibung angepriesen war. Für 120 Fr. Streitwert mag ich nicht klagen, als langjähriger Kunde bin ich aber schwer enttäuscht von ID und der Coop Genossenschaft. Anfang Dezember stellte man mir auf schriftliche Anfrage beim Kundendienst von ID eine Antwort in Aussicht, ob eine Rückgabe aus Kulanz möglich sei. Ich habe nie wieder etwas gehört. Auch der Kundendienst von hp war keine Hilfe, die Dame am Telefon hatte mein Problem auch sprachlich überhaupt nicht verstanden. Es scheint, dass eine Anmeldung bei hp+, um welche man bei der Registrierung des Druckers intuitiv nicht herumkommt, den Dienst „Drucken von unterwegs“ (hp ePrint) deaktiviert, da dies gemäss hp nicht kompatibel sei. Ich habe es auch nicht verstanden, aber genau wegen dieser Funktion hatte ich diesen Drucker beschafft und wollte meinen Canon damit ersetzen. Der läuft nun weiter. Meine Konten bei ID und hp habe ich löschen lassen, ich will nichts mehr mit den beiden Unternehmen zu tun haben, der neue Drucker wird dem Elektroschrott zugeführt. Selbst für 40 Fr. wollte ihn auf Ricardo niemand haben. Übrigens ist auch Livique nicht über alle Zweifel erhaben: ich warte seit 28.12. auf zwei bestellte Teelicht Raclette von Trisa. Über die voraussichtliche Lieferzeit kann mir der Kundendienst (noch) keine Auskunft machen. Digitec könnte morgen liefern. Es scheint als habe Coop im Vergleich zu ihrer Konkurrentin Migros beim Onlinehandel viel Aufholbedarf was Service und Kundenfreundlichkeit angehen. Was mir auch auffällt: Immer wieder steht in Antwortmails von solchen Kundendiensten (vor allem denen der Coop Genossenschaft) „wird abgeklärt“, „wird an die zuständige Stelle weitergeleitet“, „wird an die verantwortliche Servicestelle geleitet“. Das ist auch so ein Phänomen der heutigen Zeit: Anstatt den Finger rauszunehmen und die Kunden eigenverantwortlich und rasch zufriedenzustellen, wird Verantwortung laufend delegiert und eine Problemlösung zum Nachteil der Kunden verschleppt und verzögert. Falls überhaupt jemand verantwortlich ist, verstecken sie sich im „second level“. Frustrierender geht es für Kunden nicht, es ist ohnmächtig. Nachtrag vom 15.1.24: Der Kundendienst hat sich mit einer Entschuldigung und einem Angebot gemeldet, den Drucker aufgrund der falschen Artikelbeschreibung zurückzunehmen und den Kaufbetrag gutzuschreiben. Ich kann dieses aber nicht mehr annehmen, da ich nicht davon ausging, nach mehr als einem Monat noch eine Antwort zu erhalten und habe den Drucker im Freundeskreis verschenkt. Ich habe keine Freude (mehr) daran. Für mich ist die Angelegenheit erledigt.